Kompass Schutzstelle/ Inobhutnahme

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In der Kinder- und Jugendschutzstelle Kompass für Inobhutnahmen nach § 42 KJHG werden Kinder ab 4 und Jugendliche bis 14 Jahre aufgenommen.

 

Folgende Personen bzw. Institutionen treten (im Allgemeinen telefonisch) an die Schutzstelle Kompass heran:

 

  MitarbeiterInnen des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD), der Sozialbürgerhäuser und des Jugendamtes
  BeamtInnen von Polizeiinspektion oder Bundesgrenzschutz
  SchulsozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von Jugendfreizeitheimen o.ä
  Eltern/Sorgeberechtigte, die nicht mehr weiter wissen
  TherapeutInnen, ÄrztInnen
  Jugendliche selbst, die nicht mehr nach Hause wollen (sogenannte "Selbstmelder")

 

Die Entscheidung zur Aufnahme von Kindern in der Kinderschutzstelle erfolgt im Wesentlichen autonom durch die/den Dienst habendeN ErzieherIn. Grundlagen hierfür sind die benannte Zielgruppe und die Dienstanweisung der Leitung des Stadtjugendamtes.

 

In zweifelhaften Fällen (z.B. Überbelegung, besonders problematischer Fall) wird die Bereichsleitung eingeschaltet. Diese trifft auch Entscheidungen in Bezug auf Verlegungen der Kinder in andere Gruppen innerhalb des Münchner Waisenhauses.