Fachbereich 1

Der Fachbereich 1 umfasst eine Schutzstelle, eine Übergangswohngruppe sowie die Schule für Kranke und zwei Außenwohngruppen.

Schwerpunkte der Schutzstelle Kompass sind Inobhutnahmen, Krisenintervention, Abklärung und kurzzeitige Unterbringung.

Die Schutzstelle bietet Platz für 9 Kinder m/w/d im Alter von 5-14 Jahren und nimmt Kinder in Obhut, die wegen drohender Gefährdung aus der Familie herausgenommen werden müssen, dorthin nicht zurückkehren können oder von der Polizei aufgegriffen wurden.

 

Mit der Schutzstelle kooperiert die Übergangswohngruppe Klecks für Kinder m/w/d im Alter von 4-12 Jahren.

 

Fachlicher Schwerpunkt ist die gezielte und intensive Eltern- und Familienarbeit mit dem Ziel der Rückführung in die Herkunftsfamilie oder auch die Unterbringung in einer Pflegefamilie bzw. bei Adoptiveltern. Die Gruppenpädagog*innen gehen dabei besonders ein auf die Problematik von Kindern, die einer sehr belastenden Lebenssituation ohne klare, verlässliche Zukunftsperspektive ausgesetzt sind.

 

Kinder, die traumatisiert bzw. psychisch schwer beeinträchtigt sind oder zu ihrem Schutz das Waisenhaus nicht verlassen dürfen, werden innerhalb der Einrichtung von Lehrkräften der Staatlichen Schule für Kranke – einer Kooperationspartnerin des Münchner Waisenhauses – beschult.

 

Das Angebot der Außenwohngruppe Navigo in einem freistehenden Haus in Laim richtet sich an 9 Kinder und Jugendliche m/w/d im Alter von 6-16 Jahren unterschiedlicher Herkunft, ethnischer oder kultureller Zugehörigkeit, die längerfristig einen stabilen, überschaubaren und familienähnlichen Rahmen benötigen. Wegen ihres hohen Unterstützungsbedarfs, ihres Verhaltens und/oder des Verhaltens ihres sozialen Umfeldes können sie nicht in einer Pflegefamilie untergebracht werden. In der Ablösungsphase wird der Wechsel in eine andere Betreuungsform vorbereitet und in enger Kooperation mit allen Beteiligten begleitet

 

Das Angebot der Außenwohngruppe ZaZ in einem Reihenhaus in Forstenried richtet sich an 8 Kinder und Jugendliche m/w/d im Alter von 11-16 Jahren unterschiedlicher Herkunft und Nationalität, ethnischer oder kultureller Zugehörigkeit, die bei einem Verbleib in ihrem Herkunftssystem gefährdet wären oder als unbegleitete Minderjährige für ihre Stabilisierung, Entwicklung und Integration stationäre Jugendhilfe in einer überschaubaren sozialen Einheit benötigen. Zur Behandlung und Bearbeitung ihrer negativen Lebens- und Lernerfahrungen stellt die Gruppe ZaZ mittel- bis längerfristig einen stabilen und verbindlichen Rahmen zur Verfügung.


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